Die Affen sind los

Huch, schon Mai? So langsam geht mein Praktikum dem Ende zu. Aber daran will ich noch gar nicht denken. Die letzten Tage im April wie eh und je. In der Arbeit gab es verschiendenste Aufgabe zu erledigen. Quartalsbericht schreiben, Webseiten aktualisieren, Broschüren überarbeiten und diverse andere Aufgaben. Am Wochenende Windhoek Nightlife at its best, in Kiepies, einem ganz besonderen Schuppen. Zugegeben, die Musik war mittelmäßig und das Publikum nicht ganz so mein Fall. Vor allem weils nur Weiße, Afrikaans sprechende waren. Nun gut, so ganz stimmts nicht. Drei Schwarze schleppten palettenweise Sixpacks über die Bühne und räumten die leeren Getränke von den Tischen. Das einzige was an dem Abend half – Gin Tonic und ein Jägermeister nach dem anderen. Irgendwann um Mitternacht bin ich auf der Tanzfläche gelandet – damn it! Und es war fast abzusehen, dass ich am zweiten Abend wieder mit ins Kiepis geschleppt wurde. Was soll’s, dabei sein ist alles. Schließlich will ich soviel von Land und Leute sehen wie nur möglich.

Während in Deutschland der 1. Mai gefeiert wird, der Liebsten ein Maibaum gestellt oder Gartentüren verzogen werden , trafen wir die letzten Vorbereitungen für unseren 9-tägigen Campingausflag nach Richtersveld.

Freitag am frühen Morgen, auf geht’s! Von Windhoek über den Kupferberg Pass mit Halt in Solitaire. Zur Einstimmung ein rießiges Stück Apfelkuchen, sehr lecker!

Es war nicht mehr weit bis Hochabfontein, unser erster Campingplatz, etwa 30km von Sesriem entfernt.

Von dort aus nach Sossuvlei.

Anschließend zum Sesriem Canyon.

Der wohl schönste Campingplatz – Namtib!

Nächster Halt, die Geisterstadt Kolmannskuppe bei Lüderitz.

Ganz in der Nähe, Diaz Point an der Atlantikküste. Wegen des Feiertages war Lüderitz leider wie ausgestorben, nicht einmal Museen hatten geöffnet.

Deshalb fuhren wir zurück nach Aus zum kampieren.

Am nächsten Tag ging es über die Grenze nach Eksteenfontein, mitten im Richtersveld National Park in Südafrika.

In Sendlingsdrift verbrachten wir zwei Tage in einem Chalet am Oranje, ganz zur Freude der Affen.

Zum Abschluss der Tour fuhren wir nach Fish River Canyon.